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Stadtinfo - Aus der Chronik

Blick in die Chronik

­Zeittafel
6. Jhd. v Chr.
Steinzeitfunde bei Tambach-Dietharz und Oberhof deuten auf eine frühe Besiedlung des Talkessels im  Raum Tambach-Dietharz.

7. Jhd.
Die Tambacher Mulde befindet sich im Besitz der Kevernburger Grafen mit Stammsitz am Kienberg bei Schwarzwald-Luisenthal.

725
Der Mönch Wilfried Bonifatius gründet vermutlich eine Kapelle an der Stelle der heutigen Bergkirche im Ortsteil Dietharz.

1039
Erste urkundliche Erwähnung Tambachs auf einer gefälschten Urkunde.

1044
Nochmalige Erwähnung einer Siedlung „Hughes Dambahc“ an den Hünbergen, westlich der Ebertswiese gelegen.

1073-1075
Bau der Burg Waldenfels auf dem Altenfels als Schutzburg der fränkischen Heerstraße Erfurt-Nürnberg.

1088
Das Kloster Reinhardsbrunn wird gegründet.

1143
Gründung des Klosters Georenthal. Die Dörfer Tambach und Dietharz sind noch nicht existent.

1209
Auf der „Spitelswiese“ wird ein Hospital bezeugt.

1214
Kaiser Friedrich II. übergibt den deutschen Ritterorden einen kleinen Wald bei der Villa Tambach.

1143-1214
Entstehungszeit des Dorfes Tambach.

1246
Ortsteil Dietharz, damals Diethardis genannt, wurde von Graf Heinrich von Schwarzburg erstmals urkundlich genannt (Orginalurkunde im Landesarchiv Gotha). 

Die Handelsstraße „magna strata“ wird angelegt.

1247
Die sächsischen Wettiner Treten die Nachfolge der LUDOWENIGER als Herrscher Thüringens an.

1251
Die Ansiedlung „Dampahc“ wird in einer amtlichen Verkaufsurkunde an das Kloster Georgenthal genannt. Die Ortsbewohner sind in Vertragssachen mit dem Kloster Georgenthal als „cives“, Bürger, benannt.

1260
Der spätere bekannte Gelehrte des Mittelalters, Meister Eckhart, wird als Sohn des Voigts von Hochheim bei Tambach geboren.

Das „Castum Walinvels“ wird vom Kloster Georgenthal an die Grafen von Henneberg verkauft.

1286
Urkundlicher Nachweis des Turmschlosses Waldenfels als „castum Waldinvels com turri“.

1290
Heinrich von Meldungen auf Waldenfels überlässt dem Lazaritenbruder Gottfried Waltorff den Platz des Nesselhofes als „aream in Tambach sitam“.

Auf Beschluss des Reichstages in Erfurt werden 66 Raubritterburgen in Thüringen zerstört, so auch die Burg Falkenstein bei Diethaz, die auf der einen Seite des Schmalwassergrundes gestanden haben soll.

1293
Das Schloss Waldenfels wird vom Kloster Georgenthal zurückgekauft.

Die Orte „villae“ oder „areae“ Tambach und Dietharz sind als Zubehör „pertinential“ erwähnt.

Gründung der Drachenburg bei Dietharz auf dem Kirchberg als Schutzstätte (curia) der Klosterbauern.

1300
An der Stelle des ehemaligen Gasthofes „Zum Bären“ existierte vermutlich eine erste Herberge für durchziehende Fußgänger, Reiter und Gespanne.

Es gab nur die Dietharzer Kirche und die Tambacher mussten jährlich „Wachszins für die Beleuchtung zahlen.

1305
Herr von Baldestete überlässt dem Kloster Georgenthal die zum „valchenstein“ gehöigen Holzungen, Wiesen, Weiden und Fischereien.

1313
Die Herren von Salza verkaufen an den Landgrafen den „Wald Tambach“.

1346
Durch ein verheerendes Erdbeben wurden Häuser zerstört und Bergstürze entstanden und gleichzeitig überflutete ein Hochwasser die anliegenden Gründe.

Die Pest fordert viele Tote.

1350
Das Schießpulver wird eingeführt.

Im Münzwesen wird der Schilling vom Groschen abgelöst. Die Schützenformation erhielt bereits Gemeindezuwendungen in Schillingen und hat vermutlich vor 1350 existiert.

Die Tambacher Kirche wird gebaut.

1440
Die Landeshoheit übt das sächsische Fürstenhaus aus. 1443 wird eine allgemeine Kopfsteuer eingeführt. Die Orte sind jedoch dem Kloster unterstellt.

1445

Der Rennsteig wird erstmalig erwähnt als Grenze des Jagd- und Geleitswesens der Grafen Henneberg.

1450
Die Klöster formieren „Brüderschaften“ zur Unterstützung bei Aufzügen und Schutzdienste.

1490
Unter den weltlichen Beamten des Klosters Georgenthal wird in Tambach der Klosterrichter bezeugt.

1525
Das Kloster Georgenthal wird von Bauernherden verwüstet.

Die Orte werden dem Landesherrn, dem sächsischen Kürfürst Johann dem Beständigen (1525-1532) aus dem Hause Wettin unterstellt.

Das kurfürstliche Amt Georgenthal wird eingerichtet.

1527
In den Orten Tambach und Dietharz wird die Reformation eingeführt.

1530
Dezember, Kurfürst Johann der Beständige zieht mit großem Gefolge über Tambach nach Schmalkalden. Die Schützen geben Salutschüsse.

In Tambach gibt es 130 Häuser und ca. 500 Einwohner.

1536
Tambach zählt 143 abgabepflichtige Häuser und 12 abgabefreie Häuser (ges.155 Häuser).

Als Schneidemühlen werden angegeben „die Ober-, Mittel- und Untermuhl“.

Der Ort wird an den Zugangswegen durch 7 Schlagbäume geschützt.

1537
27. Febr., Martin Luther übernachtet im großen kurfürstlichen Geleitshof (auch „Schösserhof“)

Tambach wird als Flecken bezeichnet und noch immer verschieden geschrieben, so Dampahc, Dampach, Tambac.

1542
Für den Kriegszug Johann des Beständigen (1525-1532) gegen den Herzog von Braunschweig steuert Tambach bei: 1 Heerwagen von der Gemeinde, 32 Ellen Tuch, Kästen, Krippen, Stricke, Nägel, Hufeisen, 2 Rüstwagen, 1 Heerwagen und 34 Mann, die in Waltershausen gemustert wurden.

Es werden 7 Schlagbäume an den Zugangswegen nach Tambach erwähnt.

1553
Truppen des Braunschweiger Herzogs kommen auch nach Tambach.

1556
Tambacher Jahrmarkt

1566/67
Durchziehende Truppen der Belagerer Gothas (Grumbach'sche Händel) werden durch Geld- und Naturalienspenden besänftigt.

1579
In Tambach wird eine Mädchenschule eingerichtet.

1590
Ein Gemeinde-Dörrhaus wird an der Huwart errichtet, um die Feuersgefahr durch Flachsdörren abzuwenden.

1593
Es gibt Häuser mit Schiefer gedeckt und zierenden Erkern sowie Pflaster vor den Häusern.

1594
Tambach zählt 271 abgabepflichtige  Häuser.

1597
300 Menschen werden Opfer einer pestartigen Erkrankung.

1612
Der Ausbau des Ortes schreitet beachtlich voran. Die Bezeichnung Stadtknecht statt bisher Dorfknecht taucht auf.

In Tambach befinden sich zwei Schulen und in Dietharz eine Schule.

1617
Die Gemeinde Tambach führt jetzt ein Gemeindesiegel.

1618-1648
Durch Kriegswirren des 30jährigen Krieges erfahren die Dörfer Tambach und Dietharz einen jähen Abstieg. Die Dörfer verarmen.

1623/24
In Tambach herrscht die Pest, es sterben etwa 400 Menschen.

1625
Es werden 116 Handwerker erwähnt: 43 Holzarbeiter, 19 Eisenarbeiter 54 Handwerker.

Der Herzog besucht das Tambacher Forsthaus über der Brücke am Zipfel.

1626
8.000 Mann kaiserliche Truppen ziehen durch Tambach und verüben viele Gewalttätigkeiten.

1635
An der Pest sterben 250 Menschen

Ein Apotheker wird erwähnt, jedoch ohne Hinweis auf ein Apothekengebäude.

1637
Das Tambacher Geleit wird nach Georgenthal verlegt.

1640
Gotha wird Residenz des Coburgschen Fürstenhauses bis 1918. Am 24. Oktober 1640 zieht Herzog Ernst der Fromme in Gotha ein.

Schweden plündern den Ort, die Einwohner fliehen in die Wälder und hausen in Höhlen (Hülloch).

1642
Von ehemals 2.000 Einwohnern existieren nur noch 700-800 in beiden Dörfern. Von 300 Häusern sind 169 übrig geblieben. Gewerbe und Landwirtschaft sind völlig zerrüttet.

1644
19. Juli: Gothaer Herzog Ernst der Fromme weilt zur Besichtigung in Tambach.

1684
Am 12. Juli brennt Tambach bis auf 2 kleine Häuser völlig ab.

1703
Die Tambacher Kirche erhält einen neuen Kirchturm und eine neue  Uhr.

1717
Der „Dambachsborn“ wird neu gefasst und erhält am Reformationstag seinen neuen Namen „Dr.-Martin-Luther-Brunnen“.

1721
Es werden Drillinge geboren.

1749
Tambach erhält die Jahrmerktsgerechtigkeit.

1752
1. Juni, die Apfelstädt überschwemmt das Tal zwischen Tambach und Georgenthal, so dass keine Wiese mehr zu sehen war.

1756
Tambach zählt 1.307 Einwohner.

Gotha und Umgebung wird durch ein leichtes Erdbeben erschüttert.

1756-1762
Der 7-jährige Krieg hinterlässt seine Spuren. Neben Heu- und Fleischlieferungen müssen auch Pferde mit Wagen und Knechten zur Verfügung gestellt werden. Dieharz wird von den Schweden geplündert.

1758
Erstmals wird eine Vermögenssteuer ausgeschrieben.

1770
In Tambach werden alle Häuser taxiert und nummeriert.

1807-1815
Etwa 8.000 Franzosen sind 1807 in Tambach einquartiert. Nach dem Tilsiter Friede besucht Napoleon das Schloss Friedenstein in Gotha. Gegen die Preußen ziehen 1813 30.000 Franzosen über Tambach nach Erfurt. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig ziehen in Verfolgung der Franzosen ca. 4.000 Kosaken durch Tambach. Der österreichische Kaiser macht Quartier in Tambach und am 28. Okt. 1813 erreicht Fürst von Schwarzenberg sein Hauptquartier in Tambach. Die Durchmärsche dauern drei Monate an und die letzten 1.100 Kosaken versuchen Tambach zu plündern. Etwa 5.000 Franzosen ziehen über den Rennsteig. Am 14. Aug. 1814 werden in Tambach die Schützenkompanie und der Landsturm aufgestellt. Die Reserve umfasst 56 Mann zwischen 50 und 60 Jahren.

1817
Die neue Chaussee von Gotha über Georgenthal nach Tambach wird angelegt.

1823
Die Ortsstraße zwischen Hotel zum Lamm und Apfelstädtbrücke wird gebaut.

1828
Die neue Straße Tambach – Schmalkalden über Nesselberg wird gebaut. Sie wird 1830 fertiggestellt.

1842
11. Aug. brennt Tambach beiderseits der Hauptstraße völlig ab.

1845
Eine Branntweinsteuer wird eingeführt.

1852
Der Glasmacher Johann Jakob Zimmermann hat am 25. Juli als Erster den Falkenstein bestiegen und hat eine scwarz-rot-goldene Fahne auf dem Gipfel gehisst.

1858
Im Gasthof „Zum Bären“ ist die Poststation eingerichtet worden.

1860
Eine Volkszählung ergibt, dass in 340 Wohnungen ca. 434 Familien mit 2.104 Familienmitgliedern leben.

1868
In der Apotheke wird ein Reichs-Telegrafenbüro eingerichtet und die Postagentur vom Gasthof „Zum Bären“ übernommen.

1874
Die Bahnlinie Gotha-Ohrdruf wird gebaut. Dies bedeutet eine Erleichterung der Transporte, die man mit Geschirren nur noch von Georgenthal abholen muss.

1886
20 Gaslaternen werden zur Straßenbeleuchtung aufgestellt.

1888
Das Postamt wird in die Bahnhofstasse 21 verlegt, in dem es noch heute ist.

1892
19. Dez., wird die Eisenbahnstrecke Tambach - Georgenthal eingeweiht.

1884
In der Ölmühle wird die erste Dampfanlage mit 12PS eingebaut.

1895
Eine Volkszählung am 2. Dez. ergab eine Einwohnerzahl von 2.331 Personen in Tambach und 785 Personen in Dietharz.

Dieharz erhält eine Hochdruckwasserleitung, gespeist aus der Eisbornquelle im Schalwassergrund.

1887
Auch Tambach erhält eine Hochdruckwasserleitung, gespeist aus der Oswald- und Studentenquelle.

1898
Die Witzmannschule wird gebaut und am 4. Sept. eingeweiht.

1899
Der Fremdenverkehr nimmt Aufschwung und die erste Kurliste erscheint.

1901
Das Kurhaus, späteres Kinderheim, wird gebaut.

1902
In Dietharz wird das erste Elektrizitätswerk zur Stromversorgung errichtet.

1906
Tambach erhält elektrischen Strom. Die Versorgung erfolgt durch die Pfestor'sche Ölmühle.

Am 7. Juli wird die erste Talsperre Thüringens, die „Gothaer Talsperre“ im Apfelstädter Grund, feierlich eingeweiht.

1910
Die Neubauerschule wird fertiggestellt.

1914
Der erste Weltkrieg bricht aus, bei dem insgesamt 94 gefallene und vermisste Tambach-Dietharzer zu beklagen sind.

1818
Im „Gasthof zum Lamm“ wird das Kino eingerichtet

1919
Am 1. Febr. werden die beiden Dörfer Tambach und Dietharz vereinigt.

Der Förster Rudolph wird in der Hohen Leite umgebracht. Der Mord wurde niemals aufgeklärt.

Die Tambacher Kirche erhält den Namen“ Lutherkirche“ und die Dietharzer Kirche „Bergkirche“.

1925
Tambach-Dietharz erhält sein neues Stadtwappen.

Am 22. März wurde die Sprungschanze im oberen linken Tammich eingeweiht.

1926
Das Landwarenhaus wird gebaut.

1927
Am 14 Oktober 1927 wird das Hartsteinwerk eingeweiht. Eine 7,2 km lange Drahtseilbahn verbindet den Steinbruch Hühnberg  mit dem Hartsteinwerk am Bahnhof.

1931
Das Schwimmbad im Spittergrund wird gebaut.

1939
Am 1. August 1939 bricht der 2. Weltkrieg aus. Auch Tambacher werden gleich mit eingezogen.

1945
Am 7. April wurde Tambach durch die amerikanische Armee beschossen. Die Rettung vor einer völligen Zerstörung der Stadt verdankt man zwei mutigen Tambachern (Hugo Engelhaupt und Ernst Fiedler), die mit weißen Tüchern zu den Amerikanern gingen und kampflose Übergabe aushandelten.

Am 8. April rückte die amerikanische Armee über den Nesselberg nach Tambach ein, der Krieg war hier somit beendet.

der 2. Weltkrieg kostete 200 Tambachern das Leben, 4 Häuser wurden zerstört und 12 Häuser stark beschädigt.

In der Grundschule gibt es 10 Klassen mit 450 Schülern. Die noch zur Verfügung stehenden Klassenräume, Möbel und Bücher sind stark beschädigt.

Durch das Gesetz der Bodenreform erhält die Stadt Tambach-Dietharz 65 ha Wiese und 45 ha Waldfläche zum Roden für Ackerland (Hammerhölzchen, Vitzerod, Salzfleck, Feld zum Sportplatz). Dieses Land wurde hauptsächlich an die Umsiedler verteilt, um die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu sichern.

1946
Demokratische Bildungsreform, auch den Arbeiter- und Bauernkindern wird jede Möglichkeit zur Bildung gegeben.

Die Firmen Wissner und Hopf werden demontiert werden demontiert. Firme Wissner und die Ölmühle werden in Volkseigentum überführt.

Umsiedler aus Gablonz und Umgebung kamen aufgrund Alliierter Abkommen nach Tambach und brachten Glasschmuck und Knopfherstellung als neuen Handwerkszweig mit.

In Tambach gibt es noch 6 Sägewerke.

Am 18.03. wird eine Schulspeisung eingeführt. Jedes Kind erhält ¼ l Magermilch.

Am 07.03. wurde die FDJ gegründet.

1947
Am 01.03. ging die ehemals Braun'sche Firma in Volkseigentum über.

1948
Im Glüsowerk wird die Produktion von Glühlampensockeln und Tuben aufgenommen.

01.07. Fa. Hopf geht in Volkseigentum über.

1949
Der Kurbetrieb entwickelt sich wieder. Es sind in diesem Jahr 3.022 Erholungssuchende in Tambach-Dietharz.

Am 07.10. wird die DDR gegründet.

Das Herzogshäuschen am Nesselberg wird Kinderferienlager.

Aufgrund von Nematodenbefalls der Kartoffelfelder ist die 3-Felder-Wirtschaft eingeführt worden. Bestimmte Flurstücke sind deshalb 2 Jahre für den Kartoffelanbau gesperrt.

Am 01.09. nimmt das Kommunalwirtschaftsunternehmen seine Tätigkeit auf. Die Verwaltung ist in der Spitterstraße 38.

Die HO wird gegründet. Nahrungsmittel können ohne Lebensmittelkarten gekauft werden, sind aber teurer.

1950
5.279 Erholungssuchende weilten in unserem Ort.

Im Presswerk wurde eine Lehrwerkstatt für ca. 100 Lehrlinge eingerichtet.

1951
am 01.05. wird die neue Schule in der Burgstallstraße eingeweiht.

7.409 Urlauber weilten in Tambach-Dietharz.

Der erste 5-Jahrplan zur Entwicklung der Volkswirtschaft in der DDR wird von der  Volkskammersitzung beschlossen.

1952
Am 07.08. wird die GST gegründet.

1953
14.456 Urlauber in Tambach-Dietharz

Das Landambulatorium wird gebaut. Es enthält eine Arztpraxis, Röntgenraum, Massageabteilung, Zahnstation.

Der Bergrettungsdienst gründet sich.

1954
Die AWG wird gegründet.

Das Neuererwesen wird eingeführt. Verbesserungsvorschläge werden von den Industriebetrieben prämiert.

Das Lehrlingswohnheim im Presswerk wird mit ca. 80 Plätzen eingeweiht.

1956
Im Grund wird mit dem Bau des neuen Schraubenwerkes begonnen. Es entstehen nacheinander 24 Shedhallen.

Im März wird die LPG Falkenstein gegründet.

16.100 Gäste erholen sich in unserem Ort.

In der Heinrich-Heine-Str. werden 24 AWG-Wohnhäuser gebaut.

1957
Aus der achtklassigen Grundschule entsteht die zehnklassige  Mittelschule mit polytechnischem Unterricht.

Ortsteil Dietharz wird an die Gothaer Talsperre angeschlossen.

1958
Lebensmittelkarten werden abgeschafft.

In der Neubauerschule werden Fachkabinette für Physik, Chemie und Geographie eingerichtet

Die AWG-Wohnungen in der Straße des Friedens werden bezogen.

1959
Hauptstraße 21 wird am 23. September der erste Selbstbedienungsladen von Tambach-Dietharz (Konsumverkaufsstelle 313) eröffnet.

Der Güterumschlag unseres Bahnhofes beträgt jährlich 3.000 Waggons. Gleichzeitig werden ca. 402.000 Personen befördert.

Tambach-Dietharz hat bereits 150 eingetragene Fernsehteilnehmer und 1.358 Rundfunkteilnehmer.

Es gibt 5.800 Einwohner.

PGH Glasschmuck wird gegründet.

Die Jugendherberge wird eingerichtet, Herbergsvater ist Walter Söffing.

Die Hundesportanlage am Fuchsberg wird in freiwilligen Arbeitseinsätzen gebaut.

Im Ort gibt es 13 Verkaufsstellen u.a. ein HO-Textilwarengeschäft (Hauptstr. 32), HO-Schuhwarengeschäft (Hauptstr. 48) und ein HO-Lebensmittelgeschäft (Hauptstr. 94)

Von 1949-1959 entsteht durch freiwillige Einsätze und staatliche Unterstützung der Sportplatz.

Die Produktionsgenossenschaft des Tischlerhandwerkes wird gegründet.

1960
Die “Schanze der Freundschaft“ im rechten Tammich wird mit Kunststoffmatten belegt, um Sommertraining und Mattenspringen zu ermöglichen.

Im Garten des FDGB Heimes „Spittergrund“ wird im Namen des Nationalen Aufbauwerkes eine Freilichtbühne geschaffen.

Die Zahl der Feriengäste beträgt 18.000, zudem 2.000 Kinder in den Ferienlagern.

Am 20. Januar tobt in den Nachtstunden ein schwerer Sturm. Bäume wurden entwurzelt und Straßen mussten gesperrt werden.

1961
Die Straßenbeleuchtung wird modernisiert und Peitschenlampen aufgestellt.

Am Zusammenfluss der beiden „Tammichbäche“ wurde von Oscar Klein ein kleiner Springbrunnen gebaut. Auch am Studentengraben entstand eine Springbrunnenanlage durch Edmund Scharf und einigen Natur- und Heimatfreunden.

1963
Hinter der Schillingschule wird ein neues Feuerwehrdepot gebaut

1965
Die LPG baut auf dem Gelände unterhalb der „Waldbaude“ drei Gebäude.

1967
Das älteste Haus am Tammich, aus dem 13. Jahrhundert stammend, wird trotz Einspruchs des Kulturbundes abgerissen.

1968
Ab dem 01.01. fließt die Handwerkssteuer in den Haushalt der Stadt. Sie soll eine Einnahme von 216 TM für dieses Jahr bringen.

Vom 24. bis 28. Januar finden in Tambach die IV. Deutschen Studentenmeisterschaften im Wintersport statt.

Im März ist der Winter nochmals mit –20°C zurück.

An der Burg oberhalb des Friedhofes hat der VEB Stromanlagenbau Erfurt 10 Bungalows und eine öffentliche Gaststätte als Schulungs- und Erholungszentrum geschaffen.

Der Kurpark auf der „Brückewiese“ wird gestaltet.

Am 15. Dezember findet die Einweihung der 1945 zerschossenen und jetzt wiederhergestellten Dietharzer Bergkirche statt.

Die alte Spittermühle in der Waldstraße wird abgerissen.

1969
Im Kurpark wird ein zweiter Teich gebaut und der Konzertpavillon wird im Oktober eingeweiht.

Von Juli bis August herrscht eine andauernde Hitze mit Temperaturen bis 38°C. Die Bevölkerung ist aufgefordert den Wasserverbrauch einzuschränken. Die Getränkeversorgung ist nicht gewährleistet.

Im Kirchgarten wird der Springbrunnen gebaut und vor dem Pfarrhaus wird das Informationszentrum aufgestellt.

An der Straße der Einheit entstehen die ersten Wohnhäuser.

Im Dezember gab es einen Kälteeinbruch bis -27°C und 50 cm Schneedecke in der Stadt. Es war der kälteste Dezember des Jahrhunderts.

Ca. 16.500 Urlauber in Tambach-Dietharz.

1970
Fertigstellung des Schießstandes im Ausbildungszentrum der GST.

Seit Jahresanfang liegt Schnee bis Anfang Mai. Die Straße über den Nesselberg war wegen Schneeverwehungen gesperrt. Am 03.06. nochmals Nachtfrost.

Durch die Einführung der 5-Tage-Woche fallen Ostermontag, Himmelfahrt, Buß- und Bettag und der 8. Mai als Feiertag weg.

Am 01.09. wird in der Hauptstraße 1 eine Verkaufsstelle für Obst, Gemüse und Speiskartoffeln eröffnet.

Die Stützmauer an der Ölmühle wird abgerissen. Das darauf stehende „Tempelchen“ wird auf die andere Seite oberhalb vom Wasserrad gesetzt.

Tambach-Dietharz hat 6.004 Einwohner.

Auf dem neugestalteten Schützenplatz wird im Juni eine Schachspielanlage eingeweiht.

1972
Im alten Pferdestall der Ölmühle wird das Tambacher Heimatmuseum eröffnet.

Die Firma E. Vater & co. KG wird enteignet und dem VEB Presswerk angeschlossen. Der Karl-Liebknecht-Platz (Schützenplatz) wird zu einer Grünanlage umgestaltet.

Für den Kurpark werden 5 Plastiken angeschafft und die Pergola gebaut.

1974
Am 26. Juli wird der Gedenkstein der RFB - Rote-Frontkämpfer-Bund (aus Rotliegendem mit eingemeißelter Faust im Oberteil) am Hang der Gänsekuppe eingeweiht.

Im Klubhaus wird die Kellerbar gebaut.

1975
In den Sommerferien erholen sich ca. 1.400 Kinder in den Betriebsferienlagern.

Die Bahnhof-, Haupt- und Schmalkalder Straße erhalten eine Schwarzdecke, um die Lärmbelästigung durch die LKW einzuschränken. Die Kosten betragen 235 TM.

1976
Im August findet die Übergabe des neuen Polytechnischen Zentrums statt. Es ist ein Gemeinschaftswerk der drei Tambacher Großbetriebe unter Federführung des Schraubenwerkes. Kosten: 1Mio Mark. 700 Schüler aus Tambach-Dietharz, Catterfeld, Finsterbergen und Georgenthal werden hier in Theorie und Praxis unterrichtet.

1977
Das Sportmehrzweckgebäude neben dem Sportheim wird gebaut.

1978
Hinter der „Neuen Schule“ in der Burgstallstraße wird ein neues Schulgebäude errichtet.

1980
Mitte März wird die Annahmestelle für Sekundärrohstoffe in der Hauptstraße 70 (Eingang Gartenstraße) eingerichtet.

In Deutschland wird die Sommerzeit eingeführt.

Im Schraubenwerk wird die Brauchwasseranlage für die Tiefenbohrung im Kesseltal gebaut.

1981
In der Gewerbebank wird der Veteranenclub eingerichtet.

Im August führt ein wolkenbruchartiger Regen zu starken Hochwasser. Innerhalb weniger Stunden werden die Täler der Spitter und Apfelstädt überflutet. Das Kinderferienlager im Spittergrund muss evakuiert werden, auch das Schwimmbad wird überflutet.

Im Dezember entstand durch nassen Schnee ein großer Waldschaden.

1982
Am 1. Juni wird in der ehemaligen Schillingschule eine Krippe eröffnet.

1983
Die große Leichtbauhalle des Schraubenwerkes wird errichtet.

1984
Das Schwimmbad wird modernisiert.

1985
Der Parkplatz in der Friedrich-Hörchner-Straße, oberhalb des Konsum-Warenhauses, entsteht.

1986
Eine neue Telefonstation mit 400 zusätzlichen Anschlüssen wird an der Ecke Straße des Friedens – Straße der Einheit gebaut.

Der 7 Km lange Naturlehrpfad Willi Matthias, beginnend im Spittergrund, wird eröffnet.

Der Wald wird per Hubschrauber gegen die Fichtengespinstblattwespe gesprüht.

1987
Nach neun Monatiger Bauzeit wird am 7. Juli die letzte Sprengung und damit der Durchbruch des 1.100 m langen Überleitungsstollen vom Schmalwasser zum Mittelwasser fertig gestellt.

Das neue Urlauberrestaurant in der Burgstallstraße wird im März eingeweiht.

1988
Am 3. Oktober ist die Grundsteinlegung der Schmalwassertalsperre, verbunden mit einem Volksfest. Es wurde eine Kupferkassette eingemauert.

Die Bauruine "Greifenstein" am Kurpark wird abgerissen.

Die Talsperrenmauer der Gothaer Talsperre wird restauriert. Dazu wird die Talsperre abgelassen.

1989
Das Heimatmuseum in der Waldstraße wird eröffnet.

Auch in Tambach werden im November Friedensgebete in der total überfüllten Kirche abgehalten. Anschließend wird mit brennenden Kerzen von der Lutherkirche zur Bergkirche demonstriert.

Aufgrund der Grenzöffnung in Ungarn flüchten viele Menschen (auch Tambach-Dietharzer) über Ungarn in die BRD. Am 9. November wird die Grenz zwischen Ost und West geöffnet.

1990
Am 1. Juli findet die Währungsunion statt. Es gibt stundenlanges Warten vor der Sparkasse.

Folgende Straßennamen werden geändert:

Wilhelm-Pieck-Straße in Hauptstraße

Leninstraße in Waldstraße

Karl-Liebknecht-Platz in Schützenplatz

Karl-Liebknecht-Straße in Schützenstraße

Ernst-Thälmann-Straße in Friedrichrodaer Straße

Salvador-Allende-Park in Stadtpark

Karl-Marx-Straße in Poststraße

Neue Benennung: Sontraer Straße

1991
Das Hotel „Zum Lamm“ wird geschlossen.

Das Gollhardt-Tempelchen wird wieder aufgebaut.

Das Urlauberrestaurant wird als Bürgerhaus der Stadt von der Treuhand übertragen.

Die Mülldeponie wird geschlossen.

Die Fußgängerampel am Klubhaus wird am 8. September eingeschaltet.

In der ZAST, Neues Haus, werden die ersten Asylbewerber untergebracht. Ab Oktober sind 350 Menschen aus 46 Nationen im ZAST.

Im Haus Sonnenblick sind deutschstämmige Aussiedlerfamilien aus Osteuropa untergebracht.

Ab November beginnen die Erdarbeiten der Telekom zum Ausbau des Telefonnetzes.

1992
Am 03.10., dem Tag der deutschen Einheit, wird an der „Neuen Ausspanne“ der bronzene Grenzadler wieder angebracht.

Die Wurmkompostieranlage geht am 03.06. in Betrieb.

Neubau des Spielplatzes am Kurpark.

Lutherbrunnen wird durch ABM-Kräfte neu gestaltet. Das Wasser fließt jetzt Kaskade in ein Brunnenbecken.

Am 10./11.Juli wird die erneuerte alte Talsperre nach vierjähriger Bauzeit wieder eröffnet.

Das Glüsowerk wird privatisiert, Firma Artus Klaschka übernimmt den Betrieb.

Das Presswerk wird an die Firma Geiger-Technik verkauft.

Am 31.12. wird das Konsumwarenhaus geschlossen.

Das alte Rathaus wird von außen saniert.

1993
Die Stadtverwaltung zieht vom „Bären“ in das „Bürgerhaus“.

Am 17.02. beginnt der Probestau der Schmalwassertalsperre.

Am 11.12. erfolgt der erste Spatenstich für das Klärwerk in den Eiswiesen.

1994
Im Februar wird das Bahnhofsgebäude abgerissen.

Im April wird das Heizhaus im Schraubenwerk abgerissen und am 30.04. der 70 Meter hohe Schornstein gesprengt.

Der Trimm-Dich-Pfad im Apfelstädter Grund wird am 30.04. fertiggestellt.

Am 29.05. wird das neue Schützenhaus eingeweiht.

Der zweite Einkaufsmarkt „Okay-Markt“ wird am ehemaligen Bahnhof eröffnet.

26.10. – das letzte Sägewerk wird geschlossen.

Am 21.12. wird die „Walther Jedermann Tankstelle“ am ehemaligen Bahnhof eröffnet.

1995
Am 01.05. wird die als Grillhütte gebaute Blockhütte auf der Liegewiese am Köpfchen eingeweiht.

Vom 9. bis 11. Juni wird die fertiggestellte Schmalwassertalsperre feierlich eingeweiht.

Am 07.07. wird das vollbiologische Klärwerk im Grund übergeben. Die Kosten betragen 19 Mio. DM. Bis 2004 sollen alle Haushalte des Ortes angeschlossen werden.

13.07. Raubüberfall auf das Schmuckgeschäft in der Bahnhofstraße. Die Verkäuferin wird mit einer Waffe niedergeschlagen, Schmuck und Bargeld gestohlen. Die Täter können einen Tag später gefasst werden.

22.07 Eröffnung der 1. Minigolfanlage im Kreis Gotha neben dem Landhaus Falkenstein in der Bahnhofstraße.

Der Bau der Nordstraße ist fertiggestellt und wird am 22.06 offiziell abgenommen.

Die alte Scheune der Ölmühle wird am 31.07. abgerissen.

1996
Die alten DDR-Ausweise werden ungültig.

Am. 15.01. wird eine Pilotanlage zur Wasseraufhärtung der Oswaldquelle in Betrieb genommen.

01.04. Spatenstich für das neue Feuerwehrdepot, 26.04. Grundsteinlegung

30.04. Vereinsbaum am Bürgerhaus wird feierlich eingeweiht.

12.05. wird der Lutherweg von Schmalkalden nach Tambach-Dietharz eingeweiht.

1997
Erstellung eines amtlichen Gutachtens über die Luftqualität. Tambach-Dietharz erfüllt die lufthygienischen Anforderungen zur Anerkennung als Luftkurort.

28.02. Einweihung „Technisches Museum Sägewerk“ in der Talsperrstraße

01.05. Eröffnung des sanierten und neugestalteten Heimatmuseums.

01.05. Einweihung „Kneipp-Tretbecken“ im Tammichgrund.

24.05. Umzug der Feuerwehr vom alten zum neuen Gerätehaus, mit Festumzug.

5.-12.7. Festwoche „75 Jahre Fußball“ im Sportstadion.

26.09. Einweihung des Saurierpfades am Bromacker

03.10. die Skateranlage in der Burgstallstraße wird übergeben.

1998
Am Bromacker werden sensationelle Funde von amerikanischen Wissenschaftlern gemacht. Sie fanden drei Skelette und den Schädel eines Ursauriers.

10. März – Drillinge werden geboren – drei Jungen mit Namen Alexander, Oliver und Christian Kamke.

9. Mai Feierliche Einweihung „Neuer Marktplatz“, sowie Spiel- und Parkplatz an der Neubauerschule.

9. Juni Unter Leitung von Verona Chambers (ehemalige Tambacherin und Lehrerin) gibt der Show-Chor aus Tomah, Wisconsin USA, im neuen Feuerwehrdepot ein Gastspiel während seiner Europa-Tournee.

18. September Die Bescheide über die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge 1995 gingen den Hauseigentümern zu.

19. September Die Sparkasse zieht nach Umbauarbeiten in die Neubauerschule am "Neuen Marktplatz" in der Schmalkalder Straße.

26. September Ein neues oberschlächtiges Wasserrad wird gegenüber der Post montiert. Das alte Wasserrad hat im Technischen Museum Sägewerk in der Talsperrstraße seinen neuen Standort.

10. Oktober Die Grundschule und die Regelschule erhalten die Namen Staatliche Grundschule „Am Rennsteig“ und Staatliche Regelschule „Am Rennsteig“.

25. Oktober Erstmals werden bewegte Bilder im Infokanal übertragen.

Oktober Baubeginn der Toilettenanlage am Schwimmbad.

Oktober Baubeginn am Heudepot. Mit der Errichtung eines städtischen Heudepots soll gleichzeitig auch die Herausgabe individueller Erzeuger gesichert werden.

1999
10.01. Franz Schuster, Thüringer Minister für Wirtschaft und Infrastruktur, unterschreibt die Urkunde zur Berechtigung des Führens “Staatlich anerkannter Erholungsort“.

11.02. Verleihung des Titels „Staatlich anerkannter Erholungsort“

02.03. Das Tourismus-Maskottchen des Landkreises Gotha "Wanderer Willi" ist patentrechtlich geschützt.

09.04. Besuch der Ministerin Christine Lieberknecht in Tambach-Dietharz.

19.04. Beginn der Kanalbauarbeiten in der Burgstallstraße und Schmalkalder Straße.

Ab April ist Tambach-Dietharz in der Broschüre des Fremdenverkehrsverbandes Thüringer Wald e.V. „Spaß in Familie“ vertreten.

Pfingsten – Einweihung des neuen Kneipp-Tretbeckens im Schmalwassergrund.

30.06. Rafting-Probe: 1. Kanu- und Schlauchbootfahrt ab der Furt in der Mühlenstraße bis zur Brücke an der Seeberger Fahrt.

Seit Juni ist Tambach-Dietharz im Internet vertreten. Rund um die Uhr werden Informationen zur Stadt, zu ihrer Geschichte und ihren Angeboten zur Erholung und Freizeitgestaltung bereitgehalten.

15.07. Einweihung des Heudepots direkt hinter dem Bürgerhaus.

18.07. Eröffnung der ersten barrierefreien Tennisanlage Thüringens in der Apfelstädter Straße, ein gemeinsames Projekt von Tennisclubs und ISES

11.08. Totale Sonnenfinsternis in Süddeutschland. Bei uns verdunkelt sich der Himmel nur zu 95%.

08.09. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den gebürtigen Tambach-Dietharzer Prof. Dieter Roger, ,Winnepeg, Manitoba/Kanada, für die Verdienste bei der Erforschung der Geschichte des Deutschtums in Kanada.

Oktober – Der Videofilm vom Stadt- und Schützenfest ist fertiggestellt.

30.10. „1. Strohpuppnfast“ des Fremdenverkehrsvereins im Saal des Bürgerhauses

08.12. Kulturpreis 1999 für Manfred Bach, für die Gründung des “Lohmühlenmuseums“.

Ende des Jahres lebten 4.911 Einwohner in Tambach-Dietharz und waren ca. 14.000 Gäste mit einer Verweildauer von 4,7 Tagen bei uns zu Gast.

2000
März Beginn des planmäßigen Endausbaus der Schmalkalder Straße bis zur Einmündung Bergstraße.

14.05. Landratswahl und Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters. Dr. Egon Stötzer wird mit 98,37% für weitere 6 Jahre gewählt.

10.06. Straßenfreigabe der Schmalkalder Straße durch Minister Schuster. Damit wurden 1.680 m Ortsdurchfahrt ausgebaut.

17.06. Open-Air-Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl unterhalb der Staumauer an der „Alten Tambacher Talsperre“ – fast 900 Besucher

13.10. Brand im stillgelegten Sägewerk an der Poststraße

19.10. Stadtvisite durch Landrat Dr. Liebezeit.

25.10. Beginn der Verlegung eines neuen Wasser-/Abwasserkanals in der Straße des Friedens.

Auszeichnung mit dem „Goldenen Oskar“ der Mittelständischen Wirtschaft an die Jahn GmbH

04./05.11 Brand im Heudepot mit einem Sachschaden von 80.000,00DM

Immobilie „Polytechnisches Zentrum“ in der Friedrichrodaer Straße hat im Dezember zwei neue Besitzer gefunden – Nadelfabrik Anschütz und Spedition Dehmel.

Mit 4.569 Einwohnern hat Tambach-Dietharz die niedrigste Einwohnerzahl seit Jahrzehnten.

2001
02.05. Beginn der Bauarbeiten zum grundhaften Ausbau der Burgstallstraße und Einmündung Schmalkalder Straße.

09.06. 2. Talsperrenkonzert mit der Thüringer Philharmonie Gotha-Suhl unter Leitung Herrn Breuer (über 1.000 Besucher)

25.07. Dirk Schädel (23 Jahre) erhielt im EJOT-Schraubenwerk einen Förderpreis des Gesamtverbandes der kunststoffverarbeitenden Industrie Deutschlands (GKV) für seine Lehre zum Kunststoff-Formgeber.

Jongleur Hubertus Wawra gründet eine Zirkusschule in der ehemaligen Turnhalle, Hauptstraße. Er absolvierte eine vierjährige Ausbildung an der Londoner „Circusspace School“.

Meteorologische Eckdaten können jetzt an der Wettersäule in der Hauptstraße (Parkanlage) abgelesen werden.

Im Museum der Natur Gotha wird das „Tambacher Liebespaar“, welches in den USA präpariert worden ist, erstmals präsentiert.

Die Straußenfarm von Edwin Wawra ist eine Attraktion am Ortseingang von Tambach-Dietharz. Zur Zeit kämpft Wawra mit den Behörden vom Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar, ob die Strauße in Tambach-Dietharz leben dürfen.

03.10. Erstes Bromackerfest organisiert vom Gewerbeverein Tambach-Dietharz und dem Werbe- und Förderkreis e.V. Georgenthal.

06.10. Die Flächen im neuen Wohngebiet in der Sontraer Straße sind neu geordnet  und der Kanal wird in die Straße verlegt und an den neuen Kanal in der Burgstallstraße angeschlossen. Es entstehen 49 Parzellen, 19 sind schon belegt.

Die Regelschule „Am Rennsteig“ wird weiter saniert. Das Computerkabinett bietet jetzt 26 Arbeitsplätze. Zur Zeit lernen hier 225 Schüler.

17.12. Ausgabe der ersten Euros bei Banken und Sparkassen - die sogenannten Starterkids in Plastiktütchen: 10,23 Euro = 20,00 DM

22.12. Der gesamte City-Markt wird geschlossen.

21.12. Nachmittag starker Schneefall, der die ganze Nacht und den folgenden Tag anhält, begleitet von Sturm und hohen Schneewehen. Der Winterdienst kommt kaum mit dem Räumen nach. Die nächsten Tage immer noch Schneefall. Der Jahreswechsel vollzieht sich bei –12°C mit einer Schneehöhe von 75 cm (gemessen am Bürgerhaus).

Die Einwohnerzahl beträgt Ende des Jahres 4.545 mit Hauptwohnsitz, davon sind 20,26% älter als 65 Jahre und 17,14% jünger als 20 Jahre.

2002
Ab 01.01. gibt es den Euro. Die Banken und Sparkassen arbeiten beim Umtausch auf Hochtouren, die Kunden stehen Schlange.

03.01. Der Dauerfrost hält an und sorgt für ausgezeichnete Wintersportmöglichkeiten. Viele Straßen in Ostthüringen sind zugeweht, der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Die Schneehöhe beträgt 85 cm.

05.01. Eröffnung der Tanzbar im Felsenthal-Saal .

12.01. Der Spittergrund (160 ha) wird zum Naturschutzgebiet erklärt (von der Quelle der Spitter bis zur Mündung in die Apfelstädt).

04.02. Der Monat beginnt sehr frühlingshaft (12º C).

13.02. Die Deutsche Bahn AG verkauft die Bahnstrecke zwischen Tambach-Dietharz und Georgenthal an den Hirzbergbahnverein, der die Strecke auch künftig nutzen möchte.

21.02. Der Kletterfelsen „Falkenstein“ ist von der BVVG an die Artus Präzisionsteile GmbH Schönau vor dem Walde verkauft worden, damit die Nutzung für den Klettersport weiterhin gesichert ist.

27.02. Das Museum der Natur übergibt ein Modell der Alten Tambacher Talsperre als Dauerleihgabe an die Stadt.

09.05. Im Auftrag des ZDF dreht die Neue Filmproduktion tv GmbH Berlin einen Kinderfilm "Spukwald" in der Umgebung der Stadt (am Marderbach, am Röllchen, am Altenfels, im Finsterbach).

13.05. Letzter Bauabschnitt – Ausbau der Schmalkalder Straße. Auf 480 m Länge wird der Abwasserkanal verlegt. In der Kirchstr. und Mühlenstr. werden Gas- und Wasserleitung verlegt und in der Steigerstr. wird Bitumen aufgezogen.

20.07. Im Lohmühlenmuseum wird beim Sommergrillfest der Barfußpark mit 20 verschiedenen Belägen eingeweiht.

31.08. Festveranstaltung am Falkenstein anlässlich 150 Jahre Erstbesteigung.

22.09. Bundestagswahl – SPD und Grüne regieren weiter. Tambach-Dietharz = Wahlbeteiligung 68,9%

27.10. Starker Orkan über Europe. Auch der Landkreis Gotha ist stark betroffen.

31.10. Ortsdurchfahrt ist mit einer gesamten Länge von 2,3 km fertig saniert und dies wird mit einem Straßenfest gefeiert.

06.11. Fertigstellung der Steigerstraße, sowie gepflasterte Nebenstraße Schustergasse, Samuelsgasse, Fuchsensgasse.

08.11. Der Schulhof wurde in Eigenleistung saniert.

30.11. Das Eisenwarengeschäft Karl Raab schließt.

01.12 Die Thüringer Tourismusgesellschaft bietet Urlaubern und Einheimischen die Thüringen-Card an, die erste elektronische Gästekarte für ein Bundesland.

04.12. Die Erschließung des Wohngebietes Mittelfeld ist abgeschlossen. Von der Burgstallstraße führt die Sontraer Straße in das Bebauungsgebiet.

31.12. Das Modewarengeschäft Behnert schließt.

Einwohnerzahl 4.480.

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